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“Als Jude sage ich, Beschneidung ist barbarisch” – Jerome Segal, Wiener Universitätsdozent

IN WIEN WAGEN JUDEN NICHT, SICH ÖFFENTLICH GEGEN BESCHNEIDUNG AUSZUSPRECHEN. Jerome Segal, Universitätsdozent in Wien und Assistenzprofessor an der Pariser Sorbonne, ist Jude, Atheist und Beschneidungsgegner. Seine Söhne ließ er nicht beschneiden, denn für ihn wäre dies ein “grausamer und barbarischer Akt”. Auch andere Thora-Vorschriften, etwa Todesstrafe bei Ehebruch, werden nicht mehr angewendet. Für die Beschneidung gibt es das jüdische “Brit Schalom” Ritual, das in Israel und den USA immer häufiger angewendet wird, hier wird Beschneidung nur symbolisch durchgeführt. In Wien hingegen sei der soziale Druck in der israelitischen Kultursgemeinde dermaßen hoch, dass niemand es wage, sich öffentlich gegen Beschneidung zu äußern. Wer seine Buben nicht beschneiden lässt, verheimlicht dies, aus Sorge, dass ihnen beispielsweise der Besuch einer jüdischen Schule in Wien verwehrt wird.

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1 Kommentar
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